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Von: Jochen Wessels
Kein Spiel für Experimente
Am Samstag (28.1.) um 20 Uhr muss Generali Haching in der Goldberghalle in Ohrdruf beim VC Gotha antreten. Es ist die letzte Ligapartie vor dem nächsten Europapokalhighlight gegen Lokomotiv Novosibirsk am 1. Februar.
Nachdem Trainer Mihai Paduretu am Mittwoch gegen die RWE Volleys Bottrop der zweiten Garde eine Bewährungschance gab und den ersten Anzug schonte, wird er nun in Ohrdruf wieder auf seine Stammformation setzen. Der Coach legt Wert darauf, dass man erst Gotha spielt und erst danach Lokomotiv Novosibirsk im Blick hat: „Es wird nicht einfach in Thüringen. Wir dürfen das Team nicht unterschätzen, die haben schließlich den VfB Friedrichshafen zu Hause besiegt. Wir werden uns gut vorbereiten. Gotha hat Rückenwind durch den 3:1 Erfolg am Mittwoch gegen Mitteldeutschland. Außerdem ist Gothas Kader wieder voll, nachdem Hilman seine Verletzung auskuriert hat.“

Im Hinspiel gewann Haching klar mit 3:0.
Trotzdem beinhaltet das Spiel aber auch die Notwenigkeit, sich mit der Stammformation wieder für das Europapokalspiel gegen Novosibirsk einzuspielen.
„Wenn sich keiner verletzt, wird wohl der Stamm spielen“, so der Coach. Mit einem Sieg in Gotha hätte man bereits den siebzehnten Ligaerfolg in Serie eingefahren. Das ist auch das Ziel für Samstag. „Wir wollen auch aus Gotha die zwei Punkte mitnehmen, wir haben nichts zu verschenken.“
Vom sicheren Absteiger zum Champions-League-Sieger-Besieger
Vor Saisonbeginn stand der Absteiger schon fest. Es war der VC Gotha! Finanzielle Probleme, Lizenzierung in Gefahr, ein ausgedünnter Kader. Für die Thüringer gab es nur wenig Hoffnung auf die dritte Bundesligasaison in Folge. Bis das Team von Jörg Schulz Anfang November für einen Paukenschlag sorgte. Mit 3:2 besiegte man schier sensationell den deutschen Meister VfB Friedrichshafen. Mittlerweile hat man mit sechs Siegen das Abstiegsgespenst verscheucht und darf sich sogar Hoffnung auf den Play-Off-Einzug machen. Vielleicht gibt es ja dann ein Wiedersehen mit Haching. Für Samstag rechnet sich Trainer Schulz nicht viel aus: „Das Spiel gegen Haching hat für uns etwas von einer Kür. Wir wollen mitspielen und streben, wie immer gegen die Spitzenteams, Satzgewinne an.“
Die nächsten Heimspiele in der Generali Sportarena:
Mi 01.02.2012: 20.30: Generali Unterhaching – Lokomotiv Novosibirsk
So 05.02.2012: 16.00: Generali Haching – Berlin Recycling Volleys
So 19.02.2012: 16.00: Generali Haching – CV Mitteldeutschland (letztes Heimspiel vor den Play-Offs)
Fans können Karten für diese Spiele unter www.generali-haching.de online oder in den bekannten Vorverkaufsstellen Gemeindebücherei, KuBiZ, Schreibwaren Ebensperger und J.A.M. Schreibwaren in Unterhaching kaufen. In der Geschäftsstelle des TSV Unterhaching gibt es keine Tageskarten zu erwerben.












































